Familie
Noch nie war die Familie so sportlich wie heute. Nach Feierabend
oder Schule sowie am Wochenende geht jedes Familienmitglied der Sportart nach,
die es für sich am geeignetsten hält. Eine
sportliche Familie - doch hier muss man differenzieren. Der Begriff "Familiensport"
ist nur dann treffend, wenn von allen dieselbe Sportart betrieben wird. Wenn
zusätzlich noch ein vernünftiges Timing vorhanden ist, d.h. dass
alle überwiegend in derselben Zeit trainieren,
führt der gemeinsame Sport die Familie wieder zusammen, wo Beruf, Schule
und andere Verpflichtungen sie für grosse Zeiträume trennen.
Das traditionelle Taekwondo vereint die individuellen Interessen von Frauen
und Männern, Mädchen und Jungen gleichermassen, und jedes Familenmitglied
hat die Möglichkeit sich gemeinsam mit dem Rest der Famile selbst zu
verwirklichen. Hier kann fair gegeneinander und dennoch miteinander Sport
gemacht werden, und ohne einem großen Verletzungsrisiko ausgesetzt zu
sein der Körper in Form gehalten werden. Gleichzeitig werden nicht nur
die mentalen Bedürfnisse, sondern auch der Geist in hohem Maße
geschult.
Im traditionellen Taekwon-Do werden ausser der körperlichen Fitness auch
die geistigen Momente wie Verantwortungsbewußtsein, Willenskraft zu Leistungssteigerung,
Ausdauer und physischer Beherrschung, sowie der Gemeinschaftssinn und Teamgeist
ausgebildet.
Dies sind alles Eigenschaften, die bei der Interaktion mit Menschen, gerade
bei der Familie zur Intaktheit der Beziehungen zueinander führen und ein
Zusammenleben auf lange Sicht erst möglich machen.